Philosophie, HODOCO = Hokuspokus?

Philosophie, HODOCO = Hokuspokus?

Ist das alles esoterischer Nonsens oder Augenwischerei? Nein.

Wir alle sind mit einem guten Grundgerüst an verbalen und nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten und empathischen Fähigkeiten ausgestattet. Vor allem die nonverbalen Kommunikationszweige werden jedoch im Laufe unseres heutigen Lebens oftmals zurückgestutzt. Wir verlernen die Fähigkeiten, die wir im hektischen Alltag unserer Städte nicht mehr unbedingt benötigen – oder die im Umgang mit anderen und unserem rasanten Leben sogar hinderlich sind.

Dazu kommen Erfahrungen die wir in unserem Leben ansammeln und die unsere ganz spezielle Art, wie wir mit Anderen kommunizieren, formen und ein Teil unseres festen Verhaltensreportaires werden lassen. Ob wir wollen oder nicht, wir strömen in jeder Sekunde eine Hülle und Fülle an Informationen an unsere unmittelbare Umwelt aus, die unser Gegenüber bewusst und unbewusst wahrnimmt und in seine „Antwort“, seine Reaktion mit einfließen lässt.

Gerade für Tiere, die ihre Menschen oftmals viele Stunden am Tag um sich haben, geben sich da ganze Rätselketten auf, denn: Sie sind die waren Meister im Lesen von Mikroausdrücken und „unsichtbaren“ Kommunikationsformeln und der Energie die wir mit uns herumschleppen.

 

Da wo eine kleine „Lüge“ in der Mensch zu Mensch - Kommunikation vielleicht noch funktioniert, stehen wir bei einem Tier damit offen gestanden ziemlich ratlos dar. Sie „sehen“ uns so wie wir sind. Augenblick für Augenblick und leiten daraus ihre Schlüsse ab.

Kommt es, wie bei uns Menschen leider sehr oft, zwischen dem Gesagten, Gefühlten, Gedachten und der eigentlichen Handlung als solcher zu Verschiebungen und Wiedersprüchen, macht sich das Tier seinen eigenen Reim darauf und zeigt dann nach einiger Zeit ein Verhalten, das wir dann als „Problem“ oder „Fehlverhalten“ interpretieren. Der Teufelskreis beginnt.

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