Über HODOCO:

HODOCO entstand durch den Wunsch eine Art "Kommunikationszentrum" für Menschen und Tieren zu gründen. Neben dem lebenslangen Lernen von Tieren und der freundschaftlichen Beziehung mit ihnen, bildet Johannas bisheriger beruflicher Werdegang mit Fokus auf die Themen Konflikt(management), Verhaltensmotivation und Kommunikation eine einzigartiges Angebot für Tier und Mensch. HODOCO Teil des Centrum Comunicare, in dem auch Coachings angeboten werden.

Ganz gleich ob bei unserer „Arbeit“ mit Tieren, oder unserem Angebot für Menschen: Die Essenz bildet das „mit Tieren zu sein“, von ihnen zu lernen, sich auf sie einzulassen und etwas für seine eigene Lebensgestaltung mitzunehmen.


Kommentar von Johanna:

„‘Mit Tieren zu sein‘ ist meiner Meinung nach die beste und erfüllenste Art und Weise, sie auch wirklich zu begreifen, ihre komplexe Sprache zu verstehen und davon für sich selbst zu profitieren. Es geht also weniger um das berühmte „Flüstern“ als um das leider immer noch zu kurz kommende „Zuhören“.“

Dieses Verständnis, was sich über Jahre aufgebaut hat in eine „alltagstaugliche“ Form, in ein Konzept zu bringen, das es anderen ermöglicht, daran teilzuhaben und Probleme auflösen zu können, dafür steht HODOCO.

Das HODOCO Konzept ist dabei wissenschaftlich fundiert und basiert u.a. auf verhaltenswissenschaftlichen und ethologischen Erkenntnissen. Auf dieser Basis ist ein eigenes Konzept entstanden und praktikabel gestaltet worden.

Für HODOCO Kunden bietet sich damit eine einmalige Möglichkeit, nicht nur die Mensch-Tier-Beziehung zu verbessern, sondern auch die eigene Selbstwahrnehmung herauszuarbeiten und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.

HODOCO = Hokuspokus?

Ist das alles esoterischer Nonsens oder Augenwischerei? Nein.

Wir alle sind mit einem guten Grundgerüst an verbalen und nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten und empathischen Fähigkeiten ausgestattet. Vor allem die nonverbalen Kommunikationszweige werden jedoch im Laufe unseres heutigen Lebens oftmals "zurückgestutzt". Wir verlernen die Fähigkeiten, die wir im hektischen Alltag unserer Städte nicht mehr unbedingt benötigen – oder die im Umgang mit anderen und unserem rasanten Leben sogar hinderlich sein können.

Dazu kommen Erfahrungen die wir in unserem Leben ansammeln und die unsere ganz spezielle Art, wie wir mit Anderen kommunizieren, formen und zu einem Teil unseres festen Verhaltensreportaires werden lassen. Ob wir wollen oder nicht, wir strömen in jeder Sekunde eine Fülle an Informationen an unsere unmittelbare Umwelt aus, die unser Gegenüber bewusst und unbewusst wahrnimmt und in seine „Antwort“, seine Reaktion mit einfließen lässt.

Gerade für Tiere, die ihre Menschen oftmals viele Stunden am Tag um sich haben, geben sich da ganze Rätselketten auf, denn: Sie sind die wahren Meister im Lesen von Mikroausdrücken, „unsichtbaren“ Kommunikationsformeln und der Energie die wir mit uns herumschleppen.

Da wo eine kleine „Lüge“ in der Mensch zu Mensch - Kommunikation vielleicht noch funktioniert, stehen wir bei einem Tier damit offen gestanden ziemlich ratlos dar. Sie „sehen“ uns so wie wir sind. Augenblick für Augenblick und leiten daraus ihre Schlüsse ab.

Kommt es, wie bei uns Menschen leider sehr oft, zwischen dem Gesagten, Gefühlten, Gedachten und der eigentlichen Handlung als solcher zu Verschiebungen und Widersprüchen, macht sich das Tier seinen eigenen Reim darauf und zeigt dann nach einiger Zeit ein Verhalten, das wir dann als „Problem“ oder „Fehlverhalten“ interpretieren. Diese Kommunikationsmissverständnisse anschaulich und nachvollziehbar sichtbar zu machen und abzustellen ist Teil des gemeinsamen Prozesses von Mensch und Tier in der Arbeit bei HODOCO.

Was HODOCO nicht ist:

Jedes Tier, jeder Mensch ist anders! Demnach ist HODOCO keine „Technik“, die man als Blaupause auf jedes Problem, jeden Menschen und jedes Tier gleichermaßen anwenden kann.
HODOCO ist keine Eititei- Methode, die das Tier vermenschlicht oder ihm Attribute zuschreibt, die völlig artfremd sind.

Gleichzeitig wird bei HODOCO nicht mit Ansätzen der „harten Hand“, antiquierten Ausbildungsmethoden und durchweg regulierenden und auf Druck aufgebaute Techniken gearbeitet.


Ein Kommentar zum Ausbildungsstil:

„Die Definition von harter Hand ist wie so vieles Auslegungssache. Bei HODOCO findet ihr nicht nur keine tierschutzwidrigen Einsatzwerkzeuge (selbstredend), sondern mit „harter Hand“ meinen wir auch beispielsweise das gebetsmühlenartige Vorbeten in Fragen von „Respekt“ und den dadurch abgeleiteten Behandlungsweisen. Unsere Definition von Respekt ist eine andere, als die, die ich vielfach in Hundeschulen oder bei der Pferdeausbildung sehe: Denn auch psychische Züchtigung (z.B. durch permanten Druck oder den Entzug von sozialer Zuwendung) ist Züchtigung. Respekt muss verdient werden und ist keine Einbahnstraße. Deswegen spielt der Respekt vor dem jeweiligen Tier, das Anerkennen und Wissen um seine Persönlichkeit eine herausragende Rolle. Sie und Verlässlichkeit im Handeln sind die Grundsteine dafür, dass uns das Tier ebenso mit Respekt begegnen kann.“

 

Bei HODOCO sind wir Ansprechpartner für euch als Mensch und für eure Tiere.
Wir hören und sehen uns immer beide Seiten an, bevor wir dann gemeinsam Ziele festlegen und einen Plan erarbeiten, der mensch- und gleichermaßen tiergerecht ist.

HODOCO baut auf Ehrlichkeit und Professionalität, daher werdet ihr bei uns außerdem weder ultimative Heilversprechen noch unsachgemäße Einschätzungen finden. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, weitere Experten wie Tierphysiotherapeuten, einen Tierarzt oder Heilpraktiker in die Arbeit mit einzubeziehen. Ebenso ersetzt unsere Arbeit niemals den Gang zu einem Tierarzt, einem Tierheilpraktiker oder anderen Spezialisten, bei physischen Erkrankungen oder akuten medizinischen Notfällen.

Wir freuen uns auf viele schöne Erfahrungen, tolle Tiere & Menschen und viele glückliche Erfolgsgeschichten mit euch!

Über Johanna:

„Seit ich denken kann, hatte ich Tiere um mich. Sie waren Teil meines Lebens, meiner natürlichen Umgebung. Nie wäre mir in den Sinn gekommen, sie „minderwertiger“ als meine menschlichen Freunde zu behandeln. Sie hatten meinen Respekt und ich hatte glücklicherweise ihren. Nie war mir als Kind bewusst, dass ich mit ihnen „nicht kommunizieren kann“, schließlich tat ich den ganzen Tag nichts anderes, als mit ihnen Informationen auszutauschen.

Der Gedanke des respektvollen Umgangs miteinander und das sich Einsetzen für die Tiere haben mich bis heute geprägt. Zu vermitteln, wie schön das Zusammensein mit Tieren sein kann und wie wenig und viel es gleichzeitig braucht, um eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen ist meine Passion.

Bei HODOCO wenden wir uns bewusst den schönen Dingen zu. Wohlwissen, dass wir alle nicht frei von Fehlern oder Verhaltensweisen sind, die wir nicht gerne an uns sehen, die wir insgeheim „bereuen“, oder die unter bestimmten Lebensumständen einfach entstanden sind. Deswegen ist "Hundetraining" oder "Pferdetraining" immer auch "Menschentraining". Denn unsere Tiere helfen uns dabei diese Verhaltensweisen an uns zu erkennen, spiegeln sie auf einzigartige Weise und sind damit unsere besten Lehrmeister.“


Johanna hat früh erkannt, dass unschöne Umstände und nicht erwünschte Verhaltensweisen und Lebenssituationen, bei einem selbst und in dem Austausch mit anderen, nur mit zwei Mitteln nachhaltig und glückbringend zu begegnen ist:

Erstens, dem richtigen Gefühl und zweitens, der richtigen und sorgfältigen Kommunikation. Aus diesem Zusammenspiel entsteht ein Dialog zunächst mit sich selbst und dann mit allen anderen um sich herum. Dieser Ansatz ist der Ursprung aller Arbeit bei HODOCO und im Centrum Comunicare. Nur wenn diese Basis stimmt, haben sogenannte „Techniken“, die es zu erlernen gilt, eine Chance auf Erfolg.

HODOCO und das Centrum Comunicare stehen für Dialog, dem Wechselspiel aus Hinhören und Antworten, verstehen und zulassen können.

„Für mich ist eine aufrechte und verständliche Kommunikation auf Augenhöhe die größte Wertschätzung, die wir anderen zuteilwerden lassen können. Denn: Wer miteinander kommuniziert, der kümmert sich umeinander (ComuniCARE).“


Qualifikationen:

  • Tierpsychologin - Ethologische Ausbildung "Tierpsychologie, Schwerpunkt Hund und Pferd", ATN - Akademie für Tiernaturheilkunde
  • Hundetrainerin, Erlaubnis nach §11 TierSchG, Ausbildung bei Ziemer & Falke
  • Anthropologin & Sicherheitsexpertin; Studium der Ethnologie, Anthropologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Abschluss B.A.) sowie International Relations/ Schwerpunkt Security Studies (Abschluss M.A.)
  • Zehn Jahre Berufserfahrung als Beraterin, Coach und Konfliktmanagerin
  • Zur Zeit in Weiterbildung zur Psychotherapeutin (HP)

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